| Biographie |
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Obwohl sich mein Repertoire größten Teils aus Songs eher vergangener Jahrzehnte zusammensetzt, ist mein Publikum in nahezu allen Generationen vertreten.
Kennen die Einen noch das Original, hören die Anderen die Coverversion.
Etwas Wunderbares, was Alt und Jung zusammen bringt.
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Trotz Erfolg kam alles anders als gedacht.
Die 90 iger Jahre ließen so Manchen von uns nach neuen Wegen suchen. In erster Linie wohl auch in beruflicher Hinsicht.
Um auch hier nicht den Anschluss zu verlieren qualifizierte ich mich 1995 zum Hochbautechniker. Daraus resultierend, arbeitete ich knapp 7 Jahre als Objektbauleiter in Sachsen und Umgebung. Auch dies war eine interessante, schöne Zeit. Um mich als Liedermacher war es jedoch sehr ruhig geworden. Aber auch bei extremen Zeitmangel und bei aller Lust, die Zeit, die neben der Arbeit blieb damit zu verbringen, all die bis dahin verborgenen Winkel dieser Welt zu erkunden ---die Freude an der Musik, die Lust musikalisch selbst mitzugestalten, nicht nur zu konsumieren, hat mich nie los gelassen.
Und so ganz ist die Gitarre nie verstummt, nicht hier und nicht in all den Gegenden, in denen es mir vergönnt war mich genauer umzusehen, Menschen kennen zulernen, Ihre Lebensumstände verstehen zulernen.
Ob alles im Leben seinen Sinn hat? Ganz sicher und sei es nur der, sich durch Verlust einer lieb gewonnen Sache, Neuem öffnen zu können.
So sehr der Job in der Bauwirtschaft Spaß machte und ich gern darin aufging, auch hier trieb der Zahn der Zeit sein Unwesen.
Die Situation in wurde immer schwieriger, Baufirmen schlossen. Nach und nach verschwanden Firmen, kaum, das sie Ihrer Gründungsphase verlassen hatten. Doch
wenn eine Tür sich schließt, öffnet sich eine Andere.
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| Ich wollte noch einmal durchstarten, noch einmal meine Leidenschaft zur Berufung machen. Ich ging einen Weg, den sich nur wenige Musiker vorstellen können. Letztendlich hatte auch ich arge Zweifel, aber die Erfahrungen waren beeindruckend. Ich probierte mich als Straßenmusiker. In einer gesellschaftlichen Entwicklungsphase in der immer mehr technische Erfindungen die Unsicherheiten von künstlerischem Können retuschieren, stellte ich mich der Ursprünglichkeit. Anfangs nur ich und meine Gitarre, später aus akustischen Gründen mit Hilfe eines Verstärkers. Es war irritierend die Entwicklung gerade im künstlerischen Bereich zu verfolgen. Ich musste noch einmal von vorn beginnen, nicht mit dem, was ich bis zu diesem Zeitpunkt schon beherrschte sondern von vorn mit der Ergründung dessen, was das Publikum hören will, womit ich sie erreichen konnte. Zugegeben zu dieser Zeit waren es eher die Coversongs, welche dem Publikum scheinbar eher ins Ohr gingen. Also machte ich den Rahmen zum Namen. -Mr.Campfire wurde geboren. Auf der Straße ist alles unvorhersehbarer. Man stellt sich den Launen der Natur und der Menschen und das ohne jeden Schutz. Nie kann man auch nur ahnen wie eine Begegnung verlaufen wird. Mal gab und gibt es eine gemütliche Runde mit nur einigen Zuhörern und mal sprengte mein Auftritt schon den Rahmen, so dass ich zur Museumsnacht in Dresden mit über 700 Zuhörern auch schon unvorhersehbar in den Abendnachrichten als Überraschungsmeldung landete. | |||||||||
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